Archiv der Kategorie: EDCs

Chemikalienbelastung wird mit Rückgang der Spermienqualität in Verbindung gebracht

Die schädlichen Auswirkungen problematischer Chemikalien auf die männliche Fruchtbarkeit sind in der wissenschaftlichen Literatur gut dokumentiert. Im letzten Jahre erschien das Buch „Count Down“ von US-Wissenschaftlerin Dr. Shanna Swan, welches aufzeigt, dass Männer heutzutage nur noch halb so viele Spermien haben wie ihre Großväter. Im Juni dieses Jahres erschien eine wissenschaftliche Studie in der Zeitschrift Environment International, die weitere wichtige Erkenntnisse zu diesem Thema liefert.

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EU-Bevölkerung mit Chemikalien belastet

Forschungsergebnisse aus umfassenden Studien des Human-Biomonitorings haben ergeben, dass die Bevölkerung europaweit in großem Umfang schädlichen Chemikalien ausgesetzt ist.

Ende April kamen auf der Abschlusskonferenz des Forschungsprojekts HBM4EU politische Entscheidungsträger:innen, Wissenschaftler:innen sowie Vertreter:innen der Zivilgesellschaft und der Industrie aus ganz Europa zusammen, um die neuesten Humanbiomonitoring-Daten zu schädlichen Chemikalien zu diskutieren. Die Konferenz hatte eine klare Botschaft: Es muss noch viel mehr getan werden, um die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Folgen der Chemikalienexposition zu schützen. Bei vielen Stoffen, wie z. B. den persistenten und giftigen PFAS-Chemikalien, sind Maßnahmen längst überfällig.

CHEM Trust war als Stakeholderorganisation an dem Projekt beteiligt und forderte im Rahmen einer Veranstaltung am 2. Juni, dringend Maßnahmen zu treffen, um die Bevölkerung besser zu schützen (siehe Präsentation hier).

 

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EU-weite Studie zeigt: Bevölkerung mit problematischen Chemikalien belastet

Forschungsergebnisse aus umfassenden Studien des Human-Biomonitorings haben ergeben, dass die Bevölkerung europaweit in großem Umfang schädlichen Chemikalien ausgesetzt ist.

Ende April kamen auf der Abschlusskonferenz des Forschungsprojekts HBM4EU politische Entscheidungsträger:innen, Wissenschaftler:innen sowie Vertreter:innen der Zivilgesellschaft und der Industrie aus ganz Europa zusammen, um die neuesten Humanbiomonitoring-Daten zu schädlichen Chemikalien zu diskutieren. Die Konferenz hatte eine klare Botschaft: Es muss noch viel mehr getan werden, um die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Folgen der Chemikalienexposition zu schützen. Bei vielen Stoffen, wie z. B. den persistenten und giftigen PFAS-Chemikalien, sind Maßnahmen längst überfällig.

CHEM Trust war als Stakeholderorganisation an dem Projekt beteiligt und forderte im Rahmen einer Veranstaltung am 2. Juni, dringend Maßnahmen zu treffen, um die Bevölkerung besser zu schützen (siehe Präsentation hier).

 

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Neue Human-Biomonitoring-Daten: Abschlusskonferenz EU-Forschungsprojekt HBM4EU

Unter dem Motto „Wissenschaft und Politik für eine gesunde Zukunft“ findet am 27. und 28. April die Abschlusskonferenz zum europaweiten Human-Biomonitoring-Projekt HBM4EU statt, in Brüssel sowie online. Zwischen 2017 und 2021 erforschten Wissenschaftler:innen aus 30 europäischen Ländern die Exposition der Bevölkerung gegenüber schädlichen Chemikalien sowie deren gesundheitliche Folgen. Ziel war und ist es, das Human-Biomonitoring in Europa als Methode im Rahmen einer verbesserten, vorsorgeorientierten Chemikalienpolitik voranzutreiben.

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Neuer CHEM Trust Report: Belastende Chemikaliencocktails

Heute erscheint der neue CHEM Trust-Report zur Belastung von Mensch und Umwelt mit Chemikaliencocktails, ihrer unterschätzten Wirkung und was nun zu tun ist: Chemical Cocktails – The Neglected Threat of Toxic Mixtures and How to Fix It“ . Daraus geht hervor, dass wir einer Vielzahl von Stoffmischungen ausgesetzt sind, die die menschliche Gesundheit und Umwelt schädigen können. Auch zeigt der Report, warum wir bisher nicht angemessen geschützt sind und wie Abhilfe geschaffen werden kann. Neuer CHEM Trust Report: Belastende Chemikaliencocktails weiterlesen

CountDown – ein wegweisendes Buch über Umweltchemikalien und Unfruchtbarkeit

Das neue Buch  Count Down – Was uns immer unfruchtbarer macht von Shanna H. Swan erscheint am 10. August 2021 in deutscher Übersetzung im riva-Verlag.

Shanna H. Swan ist eine der führenden Expertinnen auf dem Gebiet der Umwelt- und Reproduktionsepidemiologie. Sie hat eine Professur für Umweltmedizin und öffentliche Gesundheit an der Ican School of Medicine at Mount Sinai in New York City inne. Ihre Forschungsarbeiten, für die sie bereits zahlreiche wissenschaftliche Preise und Auszeichnungen erhalten hat, beschäftigen sich mit der Auswirkung von Umweltschadstoffen wie Phthalaten und Bisphenolen auf die Reproduktionsgesundheit von Frauen und Männern sowie die Gehirnentwicklung bei Kindern.

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Fachgespräch zu Schadstoffen in Lebensmitteln

CHEM Trust Europe wird am 12.3. 2021 an der  Diskussion von Bündnis 90/Die Grünen  `Schadstoffe im Essen´  teilnehmen. In dem  Beitrag   geht es um die Auswirkungen von gefährlichen Chemikalien  in  Lebensmittelverpackungen.

UPDATE:  Die Aufzeichung der Veranstaltung findet sich hier.

Mit dabei:

Renate Künast MdB, Sprecherin für Ernährungspolitik | Dr. Bettina Hoffmann MdB, Sprecherin für Umweltgesundheit | Harald Ebner MdB, Obmann im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft | Dr. Marike Kolossa-Gehring, Toxikologin am Umweltbundesamt | Dr. Ninja Reineke, Vorstandsvorsitzende von CHEM Trust Europe | Christiane Seidel, Referentin Verbraucherzentrale Bundesverband

 

CHEM Trust Europe fordert strengere EU-Regeln  für Chemikalien in Lebensmittelverpackungen – insbesondere für Phthalate, Bisphenole und PFAS.

Nach jahrelangen Verzögerungen hat die EU kürzlich mit der Überarbeitung der Verordnung der Lebensmittelkontaktmaterialien begonnen. Zusammen mit anderen NGOs setzt sich CHEM Trust für die Berücksichtigung von 5 Prinzipien ein, um die gegenwärtigen Defizite im Verbraucherschutz zu beheben.

Human-Biomonitoring-Studien zeigen, dass Kinder oft stärker durch bestimmte Chemikalien belastet sind. Dies liegt unter anderem an der höheren Aufnahme von Stoffen im Verhältnis zum Körpergewicht. Bedenken bestehen zum Beispiel bei allergieauslösenden Substanzen oder hormonellen Schadstoffen. Zugleich können bestimmte Chemikalien die Gehirnentwicklung bei Kindern negativ beeinflussen, wie unsere aktuelle Broschüre `No brainer´ zeigt.  Ein wichtiger Problembereich beim Thema Schadstoffe in Lebensmitteln stellen die Verpackungen dar. Im Fokus stehen hier insbesondere bestimmte Phthalate, Bisphenole und PFAS-Verbindungen.  Die HBM-Studien belegen den zunehmenden Einsatz von Ersatzstoffen für bereits verbotene Chemikalien, die häufig eine ähnlich bedenkliche Wirkung aufweisen können. Zudem besteht das Problem der Mischungstoxizität, wenn mehrere Stoffe zusammenkommen.

CHEM Trust und andere NGOs fordern daher strengere EU-Regeln sowie flankierende Maßnahmen in Deutschland. „Der aktuelle Trend hin zu mehr Verpackungen und der Wunsch, diese  im Rahmen der Kreislaufwirtschaft zu recyceln, verstärkt die Notwendigkeit, Problemstoffe in Verpackungen und anderen Produkten wie Spielzeug zu verbieten“, sagt Ninja Reineke. Ein Beispiel für eine positive Entwicklung ist Dänemark: Hier wurden PFAS-Verbindungen letztes Jahr in Lebensmittelverpackungen verboten.

Neue CHEM Trust Broschüre hier zum Download

No Brainer: Der Einfluss von Chemikalien auf die Gehirnentwicklung von Kindern: Grund zur Besorgnis und dringender Handlungsbedarf

 

Die neue EU-Chemikalienstrategie: Hoffnung für mehr Umwelt- und Verbraucherschutz

Pressemitteilung

Brüssel/Hamburg, den 14. Oktober 2020.

Im Rahmen des European Green Deal hat die EU-Kommission heute ihre Chemikalienstrategie veröffentlicht,[1] eine wichtige Weichenstellung für neue verbraucherfreundliche Gesetze. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation CHEM Trust Europe begrüßt zentrale Aspekte dieser Strategie, darunter, dass die Schadstoffe in Verbraucherprodukten künftig stärker reguliert werden sollen. Zugleich weist die NGO darauf hin, dass die anstehenden wirtschaftlichen Folgeabschätzungen nicht zu einer Verzögerung und Abschwächung der Maßnahmen führen dürfen.

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