Auch Kleidungsstücke können Chemikalien enthalten, die das Hormonsystem stören. Outdoor- und Sportbekleidung wird etwa mit per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) behandelt, damit sie wasserdicht oder fleckenbeständig werden.

1. Nicht-fluorierte Imprägnierungen wählen

PFAS sind nicht notwendig, um Kleidung wasser- oder schmutzabweisend zu machen: Eine Studie hat etwa gezeigt, dass die besten nicht-fluorierten Imprägnierungen ebenso wirksam Wasser abweisen wie ihre fluorierten Gegenstücke.

Sie können Ihre Belastung mit diesen schädlichen Chemikalien vermeiden, indem Sie beim Kauf von Kleidung auf die Kennzeichnung „PFC-frei“ achten.

Schuhe und Kleidung, die nicht von vorneherein imprägniert sind, können Sie auch mit Wasch- und Sprühimprägnierungen wasserabweisend machen. Achten Sie auch hier, beim Kauf der Imprägnierung, auf den Hinweis „PFC-frei“.

2. Nach PFAS-freien Textilien Ausschau halten

Auch andere Textilien, zum Beispiel Stoffe als Meterware, können mit flecken- bzw. wasserabweisenden Chemikalien behandelt sein. Es gibt jedoch auch Hersteller*innen, die hierfür keine PFAS-haltigen Produkte verwenden. Es ist also grundsätzlich möglich, Textilien zu kaufen, die nicht mit diesen schädlichen Chemikalien belastet sind.

Fragen Sie im Geschäft gezielt nach Stoffen, die nicht mit fluorierten Chemikalien behandelt wurden, um Ihre Belastung mit diesen Schadstoffen zu verringern.

3. Textilien ohne Kunststoff kaufen

Viele Garne enthalten Kunststoff, denn sie werden mit Acryl- oder Nylonfasern gemischt, damit sie besser waschbar oder haltbarer sind.

Es gibt jedoch natürliche Alternativen, die keine Kunststoffe enthalten, wie zum Beispiel reine Wolle. Unbehandelte Wolle ist darüber hinaus von Natur aus wasserabweisend und schwer entflammbar.