Mit einer Protestaktion vor der Zentrale des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) in Frankfurt am Main haben zehn Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutzorganisationen auf die irreführende Lobbyarbeit von Teilen der Chemieindustrie aufmerksam gemacht.
“Nur um mit gefährlichen PFAS weiterhin Geld zu verdienen, nutzt die Chemieindustrie bei ihrer Einflussnahme auf Politiker*innen falsche Behauptungen. Auf diese Weise beeinflusst sie politische Entscheidungen zugunsten der Profitinteressen weniger Firmen. Das verhindert systematisch den Schutz aller Menschen und unserer Umwelt,“
kritisieren die Organisationen. Bei der Protestaktion forderten sie ein differenziertes, aber umfassendes Verbot von PFAS-Chemikalien, strikte Kontrollen der Chemieindustrie und transparente politische Prozesse. Die Organisationen setzten damit ein klares Zeichen gegen die Priorisierung einzelner Industrieinteressen vor dem Gemeinwohl.
Ein internationales Recherche-Team hat vor Kurzem enthüllt, mit welchen Taktiken verschiedene Unternehmen versuchen, eine umfassende PFAS-Beschränkung zu verhindern. Mehr über das „Forever Lobbying Project“ lesen Sie in diesem Artikel.
Für diverse Anwendungen von PFAS werden Alternativen erforscht oder sind sogar bereits verfügbar. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in einem aktuellen Briefing von CHEM Trust.
Warum PFAS-Chemikalien so problematisch sind, erfahren Sie hier.
